Palmen, Puros und Papayas..........

„Insel des ewigen Frühlings"

"La Isla Bonita"

Mit derartigen Attributen titulieren nicht nur die Palmeros ihre Insel, erwartet den Urlauber doch ein grandioses Naturerlebnis, wie sie kaum eine andere vergleichbare kleinräumige Region dieser Welt bieten dürfte. Eine Insel wie geschaffen für den wandernden Naturliebhaber: weite, grüne Täler und schwarze Vulkanlandschaften, wilde Schluchten und hohe Berge, schattige Kiefern- und Lorbeerwälder und Bananenplantagen kontrastieren miteinander. Einsame Badebuchten, Palmen an feinsandigen, schwarzen Badestränden, wildromantische Sonnenuntergänge auf den Zweitausendern (der Höchste: Roque de las Muchachos, 2432m hoch), dazu ein ganzjährig ausgeglichenes Klima (im Sommer um ca. 30°C, im Winter tagsüber selten unter 20°C), reine Luft und klares Wasser ... eben ein Stück Paradies im Atlantik!

Dank der ungewöhnlich klaren Luft befinden sich am Rande des größten Senkkraters der Welt, der Caldera de Taburiente, in über 2000m.ü.M Observatorien des Max-Plank-Instituts, der königl.britischen Astrophysiker und anderer EU-Staaten.

Über 45% der Fläche stehen unter Naturschutz, während der Westteil der Insel von der Sonne verwöhnt wird, muß die üppige Vegetation auf der Ostseite mit ein paar Regentropfen mehr bezahlt werden.

Wer hier jedoch quirliges Nachtleben erwartet, sucht vergebens. Beschauliche Stunden in kleinen Bodegas und in den hübschen Straßencafes, aber auch ausgelassene volkstümliche Fiestas mit Folklore und Salsa nach südamerikanischem Vorbild sind angesagt.

Die noch handgerollten palmerischen Zigarren, kurz Puros genannt, werden bis nach Amerika exportiert . Sie werden auch mit eigenen Namensbanderolen angefertigt und sind nicht nur für Staatsoberhäupter (Churchill und Schröder lassen grüßen) ein gern gesehenes Mitbringsel.

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Durch fast alle Klima- und Vegetationszonen führt Sie die Fahrt im Mietwagen , vorbei an tropischen Bromelien in Mereshöhe, Papayas, Mangos, Bananen ,Orangen und Wein; Maulbeerbäume zeugen von der vergangenen Tradition der Seidenraupenzucht, Feigenkakteen wuchern übersät mit dem weiß-pudrigem Gespinst der Cochenill-Laus, einst zur Farbgewinnung genutzt, eine faszinierende endemische Flora begleitet Sie, z.B. die Candelaber-Wolfsmilch s.o. oder der bekannte Weihnachtsstern
sowie an Strelizien, Junkerlilien und Zistrosen vorbei, bis hin zur Baumgrenze mit Krüppelkiefern und Frost im Winter können Sie innerhalb einer knappen Fahrstunde durch wilde Barrancos (Schluchten) und endlose Serpentinen atemberaubende Ausblicken genießen.